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So wichtig ist der Fußboden

zuletzt aktualisiert am 12.02.2020

4 Min. Lesedauer

Material und Beschaffenheit eines Fußbodens entscheiden, wie ein Raum später wahrgenommen wird und gleichzeitig wie oft und wie aufwendig der Boden gepflegt werden muss. Je nach Raumgröße und Nutzung gewinnt der Boden zudem an Bedeutung, da er fast 70% der gesamten Wahrnehmung ausmacht und somit einen entsprechend großen Einfluss auf unseren Eindruck hat

Auf welchem Boden fühlt sich das Gehen am Besten an? Welcher Boden ist für welches Zimmer der richtige?

Die Individualität der Menschen spiegelt sich auch im Umgang mit den Füßen wieder. Der Eine mag es lieber barfuß zu sein und den Boden zu spüren, wiederum andere bestehen auf Socken oder Hausschuhe. Eine dritte Kategorie lässt die Schuhe in ihren 4 Wänden an. Passend dazu, sollte auch der richtige Fußboden gewählt werden. Die verschiedenen Böden unterscheiden sich nicht nur unter Fließen, Parkett, Linoleum, Beton, Kork, Naturstein, Teppich, Laminat und Vinyl oder Designböden. Auch der Preis, die Nutzungsdauer und Kratzfestigkeit dienen als Entscheidungskriterium zwischen den Arten. Eine weitere Entscheidung liegt aber im Bereich der Farbe. Welche Farbe die richtige ist, kommt ganz auf den Rest der Einrichtung an.

In der Raumpsychologie spricht man davon, dass der Fußboden 70 % der gesamten Wahrnehmung ausmacht. Somit hat er einen großen Einfluss auf das Wohnbild. Die Füße nehmen dabei ganz andere Komponenten wahr als die Hände. Sie sind empfindlicher und reagieren verstärkt auf Wärme. Der Boden gewinnt auch noch mehr and Bedeutung, je nach dem wie groß ein Raum ist. Im Schlafzimmer fühlen wir uns anders als etwa im Büro. Ob wir auf der Couch entspannen oder von einem langen Arbeitstag nach Hause kommen, entscheidet darüber, welche Stimmung auf unsere Wohnung ausgestrahlt wird.

In zimmerweise aufgebauten Wohnungen oder Häusern, denken wir eher linear und für jeden Raum hintereinander. In offenen Räumen erlauben uns unsere Gedanken ein systemisches Denken und man sieht die Wohnung aus verschiedenen Perspektiven. Der Fußboden verbindet so alles und es sollte ein einheitliches Bild entstehen.

Harte oder weiche Böden?

Außerdem lässt sich ein Boden auch noch in hart oder weich kategorisieren. In Wohn- oder Schlafzimmern müssen Böden nicht so viel aushalten wie etwa in Bad oder Küche. Zu den harten Böden gehören Parkett, Massivholzdielen, Laminat und Fliesen. Weiche Böden unterteilen sich in Vinyl, PVC, Designböden Linoleum und Teppich.

Hell oder dunkel?

Ob man den Boden eines Raumes hell oder dunkel gestaltet, kommt darauf an wie der Innenraum wirken soll. Ob länger, schmaler, kleiner, größer oder wärmer lässt sich unabhängig von der Quadratmeterzahl designen. Ein kleiner Raum kann deutlich größer wirken, wenn mit hellen Böden gearbeitet wird. Doch auch ein dunkler Boden verleiht kleineren Räumen Charme, wenn mit hellen Wänden und Decken gearbeitet wird. Die Kombination ist hier der Schlüssel.

Wussten Sie, dass der Fußboden den zweitgrößten Flächeninhalt eines Wohnraumes ausmacht? Platz 1 belegen hier die Wände!

Deshalb ist auch die Pflege des Bodens sehr wichtig. Ob einfach nur absaugen, regelmäßig ölen oder tägliches Wischen nötig ist, muss beim Bodenkauf beachtet werden. Das schnelle Entstehen von Kratzern wird sich wie ein Schleier über die erste Freude des neuen Bodens legen. Hierauf sollte bereits vor der Entscheidung geachtet werden und wiedermal stellt sich hier die Frage: Für welchen Raum ist der Boden gedacht.

Das Bad

Feuchtigkeitsresistent, Hygiene und Strapazierfähigkeit sind Faktoren welche in Bädern sehr wichtig sind. Daher eignen sich hier Fliesen als ideale Lösung. Wer denkt, dass Holz in einem Bad auf keinen Fall geht, täuscht sich. Mittlerweile gibt es robuste Versiegelungen, welchen Wasser nichts anhaben kann.

Die Küche

Robust, Robust und nochmal Robust. Daran denken die meisten, wenn sie sich einen Boden für die Küche aussuchen. Wichtig ist hier allerdings die Ganzheitlichkeit in der Wohnung. Elastische Böden wie Kork eignen sich in einer Küche eher nicht. Eine weitere Lösung ist Parkett wenn dieser gut verarbeitet und versiegelt ist. So kann nichts schiefgehen. Daher empfehlen wir Fliesen, Gussböden oder Parkett.

Das Schlafzimmer

Hier wird es ein wenig kuschliger. Der Teppich ist immer noch sehr beliebt in Schlafbereichen. Allerdings ist dieser schwer zu reinigen und hinterlässt oft störende Flecken. Alternativ bieten sich Holzenböden in ihren verschiedenen Arten an. Im Großen und Ganzen haben sie hier allerdings die freie Wahl. Lassen Sie sich inspirieren. Selbes gilt übrigens auch für das Wohnzimmer.

Weitere Räume wären Kinderzimmer und der Flur. In Kinderzimmern eignen sich aufgrund des Spielens keine kalten Fliesen. Besser sind hier Teppich- oder Korkböden. Kork verschafft ein gutes Raumklima und ist Robust und langlebig. Der Flur ist der Eingang des Hauses. Schmutz der Straßenschuhe findet heir seinen Platz. Daher eignen sich Fliesen, Beton, Marmor oder Steingut ideal für diesen Bereich.

Die Farbe steht Ihnen völlig frei. Wir helfen Ihnen gerne das ideale Farbkonzept zu verwirklichen. Suchen sie Input in unseren Referenzen und sie werden schnell merken, welcher Boden Ihnen zusagt.

Sehen Sie sich dieses Wohnkonzept an:

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